Zitat:
Die Bibel bietet sich dort sehr gut an, da sie in viele Sprachen übersetzt wurde und man Vers für Vers lesen kann.
Ob das so ein modernes Finnisch ist in der Bibel :lol:
Ich mache im Moment nicht so viel bei meinem Japanisch-Lernprozess, sondern habe mir vorgenommen, die Grundkanji (1945 Stück, bei 350 bin ich) zu lernen, damit ich mir dann die Vokabeln aus meinen Übungstexten besser einprägen kann. Das heißt, im Moment hänge ich nur an der Schrift, wie ich die Aussprache / das Hören angehen werde, weiß ich noch nicht. Wahrscheinlich wird dort http://japanesepod101.com eine wichtige Quelle für mich sein.
Ich lerne also aus Büchern und Ressourcen des Internets.
Für die oben angesprochenen Kanji habe ich mir Karteikarten angelegt, obwohl ich das System bei allen anderen Sprachen, die ich in der Schule lernen musste, unnötig fand und nicht benutzte. Das hängt also sicherlich von Person, Sprache und Lernart ab. Sehr nützlich fände ich hier http://www.vokker.net/, leider stehen die Kanji in einem Buch und ich kann sie nicht immer mit der dortigen Bedeutung in einem Online-Wörterbuch suchen, da nur wenige Zeichen alleine bereits ein Wort bilden.
Wichtig ist natürlich, wie braincracked schon angesprochen hat, der Grund des Lernens sowie einer Kontaktperson. Die Methode mit dem Aufhängen von Zetteln habe ich übrigens bei Sindarin für die Schriftzeichen verwendet. Vielleicht sollte ich es auch auf die japanischen Silbenzeichen (von denen gibt es eine überschaubare Menge) anwenden, weil ich die auch ständig vergesse.
Außerdem leihe ich mir immer mal wieder Bücher (Grammatik) aus der Bibliothek aus, auch wenn ich die Grammatik darin nicht ganz nachvollziehen kann. Ich kann später trotzdem sagen: "Hey, damit konnte man doch irgendwie auch Adjektive bilden..." oder "Ahja, das habe ich schonmal gesehen."
Außerdem halte ich Musik für einen wichtigen Punkt beim Erlernen von Sprachen. Ich besitze z.B. französische (viel zu finden bei Jamendo) und viel japanische
Musik, auch ein paar Lieder auf Latein. Auch wenn man die Texte nicht komplett versteht, kann man trotzdem immer mal wieder sagen: "Ah, er singt gerade über xy" Das ist sehr motivierend.
[h1]PS[/h1]
Heute hatten in der Schule ein paar Leute aus der 13. Klasse ein Gespräch darüber, dass einem Sprachen heute gar nichts mehr bringen und man Naturwissenschaften können müsse. Sicherlich teilweise richtig, aber mein Interessengebiet, von dem ich leider noch gar keine Ahnung habe, erfordert beides: Das Verarbeiten von Texten und Sprachen mit Computern. Kann sich also auf Verstehen von deutschen Texten beziehen, aber auch auf das Übersetzen. Interessiert mich alles :glad: